myTracks für iOS

myTracks für iOS ist in erster Linie ein GPS-Logger. Sinn und Zweck ist somit die Aufzeichnung und Verwaltung von GPS-Spuren. Die aufgezeichneten GPS-Spuren werden in einer Bibliothek verwaltet und können mittels iCloud zwischen Ihren iOS-Geräten und auch Ihren Macs synchronisiert werden.

Zusätzlich können während einer Aufzeichnung Fotos gemacht werden, die dann zusammen mit der GPS-Spur gespeichert werden. Ist die iCloud-Unterstützung aktiviert, so werden auch die Fotos zwischen alle Geräten synchronisiert.

Eine GPS-Aufzeichnung wird normalerweise explizit gestartet und gestoppt. Mittels der Funktion Kurzzeitaufzeichnung können Sie direkt beim Start festlegen, wir lange die GPS-Aufzeichnung laufen soll. Zusätzlich gibt es noch den Tagebuchmodus. Wenn dieser aktiv ist, dann nimmt myTracks pro Tag eine Spur auf. Diese enthält aber nur einen groben Verlauf der Orte, an denen Sie gewesen sind. Um Akku-Leistung zu sparen wird in diesem Modus der GPS-Chip nur selten verwendet. Der Tagebuchmodus kann immer aktiviert bleiben, ohne dass dadurch der Akku belastet wird. Während der Tagebuchmodus aktiv ist können natürlich auch weitere Aufzeichnungen gestartet werden.

Spuren aufzeichnen

Die wichtigste Funktion in myTracks ist das Aufzeichnen von GPS-Spuren. Eine Aufzeichnung starten Sie, indem Sie nach dem Start von myTracks links unten auf den Knopf mit dem Text Rec tippen. Wählen Sie dann Aufzeichnung starten und die Aufzeichnung beginnt. Im oberen Bereich der Karte werden die aktuellen Daten Dauer und Länge und ggfs. auch die aktuelle Geschwindigkeit und die aktuelle Bewegungsrichtung angezeigt. In dem roten Kreis wird die Anzahl der aufgezeichneten Spurpunkte angezeigt. Aktivieren Sie in der unteren Leiste den Knopf mit der Kompassnadel, um die Karte immer automatisch auf die aktuelle Position zu zentrieren.

Die aktuelle Aufzeichnung wird als Linie auf der Karte dargestellt, die aktuelle Position als blauer Punkt. Während einer Aufzeichnung können Sie die Karte auch beliebig verschieben, verkleinern und vergrößern. Wenn die Karte immer auf die aktuelle Position zentriert sein soll, dann aktiveren Sie unten in der Leiste den Knopf mit der Kompassnadel. Standardmäßig ist die Karte genordet. Sie können aber in den Einstellungen den Kompass aktivieren. Dieser erscheint dann als Symbol auf der Karte. Wenn Sie auf den Kompass tippen, wird zusätzlich ein kleines iPhone-Symbol auf dem Kompass angezeigt. Nun richtet sich die Karte automatisch in Bewegungsrichtung aus.

Um eine Aufzeichnung zu beenden, tippen Sie wieder auf den Knopf Rec und wählen dort Aufzeichnung stoppen. Die neue Spur wird dann automatisch in der Spur-Bibliothek abgelegt.

Zur Spuraufzeichnung wird keine aktive Internet-Verbindung benötigt. D.h. selbst wenn keine Kartendaten zur Verfügung stehen und u.U. nur eine weiße Fläche angezeigt wird, funktioniert die Spuraufzeichnung ohne Probleme. Angenehmer ist es natürlich, wenn man zuvor eine Offline-Karte für den entsprechenden Bereich geladen hat.

Die Spuraufzeichnung wird auch im Hintergrund fortgesetzt. D.h. wenn Sie eine Aufzeichnung starten und dann das iPhone ausschalten (also nicht vollständig, sondern mittels einfachen Drückens des Ein/Aus-Schalters) oder in eine andere App wechseln, dann wird die Aufzeichnung trotzdem fortgesetzt. Wenn Sie myTracks aber manuell beenden, dann endet damit auch die Spuraufzeichnung.

Weitere Informationen

Die Leiste im oberen Bereich der Karte zeigt nur einige Daten der aktuellen Aufzeichnung an. Sie können diese Leiste nach links schieben, um weitere Informationen anzuzeigen. Die zweite Leiste zeigt die meisten Informationen: Dauer, Länge, Geschwindigkeit, Höhe, minimale Höhe, maximale Höhe, Aufstieg und Abstieg. Wenn Sie die Liste weiter schieben, dann erscheint das Geschwindigkeitsprofil der aktuellen Aufzeichnung. Noch eine Leiste weiter erscheint das Höhenprofil.

Auf der ersten Leiste befindet sich noch ein Knopf mit einem (i) Symbol. Wenn Sie das antippen, dann öffnet sich eine Ansicht mit den einzelnen Abschnitten der GPS-Aufzeichnung.

Zunächst werden in einer Übersicht die Daten Startzeitpunkt, Dauer und Länge angezeigt. Im Bereich Details werden dann die einzelnen Abschnitte zwischen dem ersten und dem letzten Punkt der Aufzeichnung aufgelistet. Ein Abschnitt endet immer dann, wenn ein Wegepunkt gesetzt wurde oder ein Foto gemacht wurde. Wenn Sie in dieser Details-Ansicht auf einen Punkt tippen, dann wird die entsprechende Position auf der Karte mit einer roten Stecknadel angezeigt. Wenn Sie auf einen Abschnitt tippen, dann wird dieser auf der Karte als grüner Teilabschnitt dargestellt.

Im Bereich Übersicht finden Sie noch einen Knopf mit dem Symbol (i). Wenn Sie den antippen, öffnet sich eine weitere Seite mit Details zu der Aufzeichnung.

Genauigkeit

myTracks ist in erster Linie ein GPS-Logger. Allerdings benötigt der GPS-Chip relativ viel Akku-Leistung. Daher kann man in myTracks die Genauigkeit der Aufzeichnung einstellen. Tippen Sie dazu auf den Knopf mit dem Text Rec und dann auf Genauigkeit ändern. Auf der folgenden Seite können Sie sowohl die Positionsgenauigkeit als auch das Minimum-Zeitintervall zwischen zwei Spurpunkten konfigurieren.

Nur die Positionsgenauigkeit GPS verwendet GPS, benötigt allerdings mehr Akku-Leistung. Die anderen verwenden Handy-Masten und WLANs zur Positionsbestimmung. Das ist entsprechend ungenauer, benötigt dafür aber deutlich weniger Akku-Leistung.

Über den zweiten Wert können Sie das Minimum-Zeitintervall zwischen zwei aufeinander folgenden Spurpunkten definieren. Das dient dazu, die Anzahl der Spurpunkte pro Spur klein zu halten. Es ist aber auch kein Problem für myTracks, jede Sekunde einen Punkt aufzuzeichnen. Dieser Wert hat praktisch keinen Einfluss auf die Akku-Leistung.

myTracks verwendet die Bewegungsdaten des iPhones um zu erkennen, ob sich das iPhone derzeitig bewegt. Das dient dazu, den GPS-Chip dann auszuschalten, wenn sich das iPhone eine zeitlang nicht bewegt. Diese Prüfung dient ausschließlich dazu, Akku-Leistung zu sparen. Die Bewegungs- und Fitness-Daten werden von myTracks ausschließlich zu diesem Zweck ausgewertet.

Wegepunkte

Während einer Aufzeichnung können Sie Wegepunkte zur Spur hinzufügen. Wegepunkt sind spezielle Spurpunkte, die einen Namen haben und als Stecknadel auf der Karte dargestellt werden.

Um einen neuen Wegepunkt anzulegen, tippen Sie in der Karte auf das Bild mit dem Fähnchen. Es wird immer der zuletzt aufgezeichnete Spurpunkt als Wegepunkt verwendet. Im Dialog neuer Wegepunkt können Sie einen Namen für den Wegepunkt vergeben. myTracks versucht automatisch einen Namen für den Ort zu ermitteln. Dazu wird allerdings eine Internet-Verbindung benötigt. Sie können den vorgeschlagenen Namen anschließend beliebig ändern.

In der Abschnitts-Übersicht der Aufzeichnung werden die Wegepunkt ebenfalls dargestellt. Dort können Sie diese bei Bedarf auch wieder löschen.

Fotos

Während einer Aufzeichnung können Sie Fotos machen, die dann automatisch der GPS-Spur zugeordnet werden. Sie starten eine Foto-Aufnahme, indem Sie auf das Kamerasymbol im unteren Bereich der Karte tippen.

Diese Fotos werden innerhalb der myTracks-Daten zusammen mit der Spur abgelegt. D.h. wenn Sie eine Spur löschen, dann werden auch die zugehörigen Fotos gelöscht.

In den Einstellungen können Sie festzulegen, ob zusätzlich eine Kopie des Fotos auch in der normalen iOS Foto-Bibliothek abgelegt werden soll.

Die Position eines Fotos wird auf der Karte mit einem kleinen Kamera-Symbol dargestellt.

In der Abschnitts-Übersicht der Aufzeichnung werden die Fotos ebenfalls dargestellt. Dort können Sie sich die Fotos noch einmal ansehen und ggfs. auch wieder löschen. Die Kopien in der iOS Foto-Bibliothek werden in diesem Fall nicht gelöscht.

Kurzzeitaufzeichnung

Eine regulär gestartete Aufzeichnung müssen Sie explizit wieder stoppen. myTracks hat aber auch eine Funktion, um eine zeitgesteuerte Aufzeichnung durchzuführen. Diese Funktion nennt sich Kurzzeitaufzeichnung. Sie starten eine solche Aufzeichnung über Rec und dann Kurzzeitaufzeichnung starten. Im folgenden Dialog können Sie festlegen, wie lange die Aufzeichnung dauern soll. Nach Ablauf der Zeit wird die Aufzeichnung automatisch gestoppt.

Tagebuchmodus

Zusätzlich zur regulären GPS-Aufzeichnung gibt es in myTracks noch den Tagebuchmodus. Wenn dieser Modus aktiviert ist, dann erstellt myTracks automatisch für jeden Tag eine eigene Spur. Damit der Akku nicht zu stark belastet wird, wird in diesem Modus allerdings nicht der GPS-Chip verwendet, sondern die Positionsbestimmung erfolgt anhand von Handy-Masten und WLAN-Netzen. myTracks verwendet dazu eine Funktion von iOS, die Apple Significant Location Changes nennt. Immer dann, wenn iOS feststellt, dass sich das Gerät signifikant bewegt hat, dann wird myTracks darüber informiert und fügt einen neuen Spurpunkt ein.

Während der Tagebuchmodus aktiviert ist, können Sie gleichzeitig eine reguläre Aufzeichnung starten. Der Tagebuchmodus hat am oberen Rand der Karte eine eigene Leiste. Sie können diese an dem Symbol mit dem Tagebuch erkennen. Die Leiste zeigt das Datum der aktuellen Tagebuch-Aufzeichnung und die Anzahl der Spurpunkte. Dort finden Sie auch das (i) Symbol. Darüber gelangen Sie zur Übersicht der einzelnen Spur-Abschnitte (wie bei der regulären Aufzeichnung).

Einer Tagebuch-Aufzeichnung können Sie ebenfalls Wegepunkte und Fotos hinzufügen. Ist die Tagebuch-Leiste sichtbar, so werden die Wegepunkte bzw. die Fotos der Tagebuch-Spur hinzugefügt. Ist eine Leiste der regulären Aufzeichnung sichtbar, so werden die Wegepunkte bzw. die Fotos zur regulären Aufzeichnung hinzugefügt.

Innerhalb der Spur-Bibliothek werden die Tagebuch-Spuren in einem eigenen Ordner abgelegt. Den Namen des Ordners können Sie in den Einstellungen konfigurieren. Unterhalb dieses Ordners werden automatisch Unter-Ordner für das Jahr und den Monat angelegt.

Spuren verwalten

Die von myTracks aufgezeichneten GPS-Spuren werden innerhalb von myTracks in einer Spur-Bibliothek verwaltet. Die Bibliothek besteht aus den GPS-Spuren und beliebig verschachtelten Ordnern. Sie öffnen die Bibliothek indem Sie im unteren Bereich auf das Symbol mit dem Ordner tippen.

Nun werden die GPS-Spuren und die Order aufgelistet. Wenn Sie auf eine Spur tippen, so wird diese anschließend auf der Karte angezeigt. Wenn Sie auf einen Ordner tippen, so wird dessen Inhalt angezeigt.

Spuren öffnen

Wenn Sie in der Spur-Bibliothek-Liste auf eine Spur tippen, so wird diese auf der Karte angezeigt. Zusätzlich finden Sie im oberen Bereich der Karte eine Leiste mit dem Namen und der Länge der GPS-Spur. In dieser Leiste finden Sie auch das (i) Symbol. Wenn Sie dieses antippen, dann bekommen Sie wieder die Ansicht mit den einzelnen Spur-Abschnitten, die bereits weiter oben für die aktuelle Aufzeichnung beschrieben ist. In der Leiste finden Sie links oben ein kleines x. Darüber können Sie die Spur wieder schließen, d.h. sie wird nicht mehr auf der Karte angezeigt. Wenn Sie aus der Spur-Bibliothek eine andere Spur öffnen, dann wird eine zuvor geöffnete Spur ebenfalls geschlossen. D.h. es wird immer maximal eine Spur aus der Bibliothek angezeigt. Ggfs. werden aber noch die aktuelle Aufzeichnung und die aktuelle Tagebuch-Spur angezeigt.

Geschwindigkeits- und Höhenprofil

Wenn Sie eine Spur geöffnet haben, dann können Sie sich dafür auch das Geschwindigkeits- oder Höhenprofil anzeigen lassen. Tippen Sie zunächst auf das (i) Symbol in der oberen Leiste und dann auch den Knopf mit dem Berg für das Höhenprofil oder auf den Knopf mit Tacho für das Geschwindigkeitsprofil.

Spuren bearbeiten

Die einzelnen Spurpunkte einer GPS-Spur können mit myTracks für iOS nicht bearbeitet werden. Dazu können Sie z.B. myTracks für OS X einsetzen. Sie können aber einige Eigenschaften ändern, wie z.B. den Namen oder die Farbe. Öffnen Sie dazu zunächst die GPS-Spur. Tippen Sie dann in der oberen Leiste auf das (i) Symbol. Es erscheint nun die Ansicht mit den Spur-Abschnitten. In der Übersicht finden Sie erneut ein (i) Symbol. Tippen Sie auf das Symbol, um zur Ansicht mit den Spur-Eigenschaften zu gelangen. Dort können Sie nun den Namen, die Beschreibung, die Stichworte und die Farbe ändern.

Spuren in Ordner organisieren

Auf der Ansicht mit den Spur-Abschnitten finden Sie auch einen Knopf (Ordnersymbol), um die Spur in einen anderen Ordner zu verschieben. Wenn Sie darauf tippen, können Sie die Spur in einen beliebigen existierenden Ordner verschieben.

Eine neuen Ordner legen Sie direkt in der Spur-Bibliothek an. Öffnen Sie dazu die Spur-Bibliothek oder einen beliebigen enthaltenen Ordner. Tippen Sie dann rechst unten auf das + Symbol. Dann können Sie einen Namen für den neuen Ordner vergeben.

Liste sortieren

Die Liste mit den GPS-Spuren lässt sich nach unterschiedlichen Kriterien sortieren. Öffnen Sie dazu zunächst die Spurliste oder eine beliebigen Ordner. Tippen Sie dann auf Bearbeiten und anschließend auf Sortieren. Dann können Sie das Kriterium festlegen, nach dem die Spuren sortiert werden soll. Sie können die Spuren aber auch manuell sortieren. Dazu müssen Sie zunächst wieder den Editier-Modus aktivieren. Auf der rechten Seite einer jeden Spur erscheint dann ein Anfasser. Wenn Sie diesen festhalten, dann können Sie eine Spur manuell verschieben.

Spuren löschen

Um eine Spur zu löschen können Sie in der Spurliste einfach mit dem Finger von rechts nach links über die Spur wischen. Dann erscheint rechts ein Knopf mit dem Text Löschen. Tippen Sie darauf, um die Spur zu löschen.

Sie können auch mehrere Spuren gleichzeitig löschen. Aktivieren Sie dazu zunächst wieder denn Editier-Modus, indem Sie auf Editieren tippen. Wählen Sie nun beliebig viele Spuren aus, indem Sie die Spuren antippen. Tippen Sie zum Löschen anschließend auf den Knopf mit dem Papierkorb.

Spuren exportieren

Die GPS-Spuren lassen sich als GPX- oder KML-Dateien exportieren, um Sie mit anderen Apps auf dem iPhone weiter zu verwenden. Über diesen Weg können Sie Spuren z.B. per E-Mail verschicken oder in Dropbox ablegen.

Es gibt unterschiedliche Zugänge, um eine oder mehrere Spuren zu exportieren. Wenn Sie eine Spur geöffnet haben und diese exportieren wollen, dann tippen Sie zunächst auf das (i) in der oberen Leiste und anschließend auf das Export-Symbol (Rechteck mit Pfeil nach oben).

Ein Export für ein oder mehrere Spuren kann auch aus der Spurliste heraus durchgeführt werden. Aktivieren Sie dazu den Bearbeitungs-Modus durch Tippen auf Bearbeiten. Wählen Sie dann ein oder mehrere Spuren durch Antippen aus. Tippen Sie zum Export dann auf das Export-Symbol.

Sie können auch alle Spuren eine Ordners exportieren. Öffnen Sie dazu in der Spurliste den entsprechenden Ordner und tippen Sie dann auch das Export-Symbol.

Export-Dialog

Wenn Sie den Export über das Tippen auf das Export-Symbol aufgerufen haben, dann erscheint ein Dialog, in dem Sie den Export konfigurieren können.

  • Inklusive Fotos: Wenn diese Option aktiviert ist, dann werden nicht nur die Spuren selbst exportiert, sondern auch die zugeordneten Fotos.
  • Inklusive Unterordner: Wenn diese Option aktiviert ist, dann wird auch der Inhalt von ausgewählten Ordner exportiert.
  • Verwende Google-Format: Standardmäßig verwendet myTracks das GPX-Dateiformat, um GPS-Spuren zu exportieren. Es handelt sich dabei um ein Format, das speziell für GPS-Spuren entwickelt wurde und in der Regel von jedem Programm verstanden wird, dass mit GPS-Spuren umgehen kann. Alternativ zu GPX kann auch das von Google entwickelte Format KML verwendet werden. Allerdings ist KML kein wirklicher Standard für GPS-Spuren. Daher legen unterschiedliche Programme die GPS-Daten auch unterschiedlich in KML ab. Das führt dazu, dass nicht jedes Programm jede KML-Datei verarbeiten kann. Im Zweifelsfall sollte immer GPX verwendet werden.

Pro GPX- und KML-Datei wird immer nur eine einzelne GPS-Spur abgelegt. Wenn mehrere Spuren auf einmal exportiert werden, dann erzeugt myTracks automatisch eine ZIP-Datei, die dann mehrere GPX- oder KML-Dateien enthält.

GPX- oder KML-Dateien können selbst keine Fotos enthalten. Diese müssen immer zusätzlich zu diesen abgelegt werden. Wenn Sie also beim Export auch Inklusive Fotos aktivieren, dann erstellt myTracks eine ZIP-Datei, die neben der GPX-Datei auch die JPEG-Dateien der Fotos enthält. Im Falle des Google-Formats wird das Format KMZ anstatt von KML verwendet. Technisch handelt es sich bei einer KMZ-Datei auch um eine ZIP-Datei, die neben der KML-Datei noch weitere Dateien enthält.

Export durchführen

Wenn Sie die Einstellungen vorgenommen haben, müssen zur Durchführung des Exports erneut den Export-Knopf antippen. Anschließend erscheint der iOS-Dialog zum Austausch von Dateien. Es stehen die folgenden Optionen zur Verfügung:

  • AirDrop: Sofern sich ein Gerät mit AirDrop-Unterstützung in der Nähe befindet, wird dieses im oberen Bereich dargestellt. Durch Auswählen eines Gerätes wird die von myTracks exportierte Datei an das Gerät übertragen.
  • Apps: Im mittleren Bereich des Dialogs werden Apps angezeigt, die eine direkte Unterstützung für die Datei anbieten. Dort wird z.B. Mail angezeigt. Ein Tippen auf Mail sorgt dafür, dass die Datei per E-Mail verschickt werden kann.
  • Öffnen in: Im unteren Bereich werden weitere Dienste angezeigt. Dort finden Sie u.a. den Eintrag Öffnen in. Wenn Sie auf das Symbol tippen, dann erscheint ein neuer Dialog, der wiederum eine Vielzahl an Apps auflistet. Über diesen Weg lässt sich z.B. eine Datei in Dropbox ablegen. Wann eine App in dem o.a. Apps-Bereich gelistet wird und wann sie per Öffnen in erreichbar ist, ist nicht klar geregelt. An der Stelle hilft nur ausprobieren.
  • iTunes: In dem unteren Bereich finden Sie auch noch den Eintrag iTunes. Wenn Sie diesen antippen, dann wird die Datei in der sogenannten iTunes Dateifreigabe abgelegt. Diese Dateien erreichen Sie, indem Sie das iPhone an den Mac oder den Windows PC anschließen und dann iTunes starten. Wählen Sie innerhalb von iTunes zunächst Ihr iPhone aus. Öffnen Sie dann die Liste der Apps, die auf Ihrem iPhone installiert sind und wählen Sie dort myTracks aus. Navigieren Sie dann zu dem Bereich Dateifreigabe. Dort sollten Sie dann die Datei finden, die Sie in die Dateifreigabe exportiert haben. Wenn Sie die Dateien nicht benötigen, können Sie diese direkt aus iTunes heraus löschen. myTracks ist auf diese Dateien nicht angewiesen.

Karten

myTracks verwendet als Karte die sogenannte OpenStreetMap. Dabei handelt es sich im Gegensatz zu den Karten von Apple oder Google um Daten, die zum großen Teil von Freiwilligen gepflegt werden. Mittlerweile hat OpenStreetMap weltweit eine sehr gute Abdeckung erreicht.

myTracks verarbeitet die Karte als sogenannte Vektorkarten. Das bringt im Gegensatz zu pixelbasierten Karten folgende Vorteile:

  • Die Karte ist stufenlos zoombar.
  • Es müssen nicht für jede Vergrößerungsstufe neue Daten vom Server geladen werden.
  • Die Karten belegen auf dem iPhone deutlich weniger Speicher. Dadurch lassen sich die Kartendaten von einzelnen Ländern vollständig auf das iPhone laden, so dass diese auch ohne Internet-Verbindung zur Verfügung stehen.
  • Die Kartendaten lassen sich nach Orten oder POIs (Point-Of-Interest = besonderer Ort) durchsuchen. Diese Suche steht auch ohne Internet-Verbindung zur Verfügung.
  • Die Darstellung der Karten lässt sich ändern, ohne dass neue Daten vom Server geladen werden müssen.
  • Die Karte lässt sich drehen, ohne dass z.B. die Straßennamen auf dem Kopf stehen.

Ältere Versionen von myTracks für das iPhone haben noch eine pixelbasierte Karte verwendet. Die aktuelle Version verwendet die Vektorkarten-Technologie von Skobbler.

Offline-Karten

Wenn Sie myTracks das erste Mal starten, dann lädt myTracks die benötigen Kartendaten immer direkt vom Server. Somit wird zunächst einmal eine Internet-Verbindung benötigt. Praktischer ist aber die Verwendung von Offline-Karten, denn dann stehen sämtliche Daten eines Landes immer vollständig zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass man auch ohne Internetverbindung immer arbeiten kann. Des Weiteren werden Offline-Karten benötigt, um nach Orten und POIs suchen zu können.

Die Offline-Karten in myTracks sind immer länderbezogen, d.h. pro Land steht eine vollständige Karte zur Verfügung, die alle Details und Vergößerungsstufen enthält. Die Liste aller zur Verfügung stehenden Offline-Karten erhält man durch Tippen auf das Symbol mit der Weltkugel. Die Liste ist alphabetisch nach Ländernamen sortiert. Im Falle der USA erscheint noch einmal eine Liste mit allen Bundesstaaten, denn diese stehen einzeln als Offline-Karten zur Verfügung.

Durch Tippen auf das Download-Symbol (Wolke mit Pfeil nach unten) kann eine Offline-Karte vom Server auf das iPhone geladen werden. Pro Offline-Karte wird ein In-App-Kauf benötigt. Eine einmal gekaufte Offline-Karte kann beliebig oft auf allen Ihre Geräten geladen werden. Voraussetzung ist, dass alle Geräte dieselbe Apple-ID verwenden.

Wenn Sie den Kauf bestätigt haben, dann beginnt das eigentliche Laden der Offline-Karte. Eine Fortschrittsanzeige zeigt an, wieviel bereits geladen wurde. Bitte lassen Sie myTracks geöffnet, bis der Download beendet ist. Ansonsten kann der Download nicht korrekt beendet werden. Sollte dennoch einmal ein Download nicht erfolgreich sein, dann können Sie den Download einfach erneut starten. In jedem Fall müssen Sie eine Offline-Karte niemals doppelt bezahlen.

Wenn die Offline-Karte geladen wurde, dann steht diese direkt zur Verfügung. D.h. Sie müssen diese nicht noch aktivieren. Wenn Sie mehrere Offline-Karten geladen haben, dann werde diese auch alle gleichzeitig von myTracks verwendet.

Installierte Offline-Karten können Sie daran erkennen, dass neben der Flagge kein Download-Symbol angezeigt wird. Einmal installierte Karten können Sie auch wieder löschen. Streichen Sie dazu in der Liste aller Offline-Karten mit dem Finger von rechts nach links über den Eintrag. Dann erscheint ein Knopf mit dem Text Löschen. Die Karte können Sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder kostenfrei laden.

Kartendarstellung anpassen

In den Einstellungen von myTracks lässt sich die Darstellung der Karte anpassen. Tippen Sie auf das Symbol mit den drei Punkten, um die Einstellungen zu öffnen.

Unterhalb von Karte können Sie die folgenden Einstellungen vornehmen:

  • Stil: Hier können Sie den Kartenstil einstellen. Aktuell stehen die Stile Tag, Nacht, Grau und Outdoor zur Verfügung.
  • Kompass: Standardmäßig wird die Karte in myTracks genordet dargestellt. Wenn Sie den Kompass aktivieren, dann wird auf der Karte rechts oben ein Kompass dargestellt. Zunächst bleibt die Karte genordet. Sie können die Karte aber manuell mit Hilfe von zwei Fingern drehen. Die Kompassnadel dreht sich entsprechend. Wenn Sie nun einmal auf den Kompass tippen, dann erscheint zusätzlich ein kleines iPhone-Symbol. Das bedeutet, dass die Karte der Ausrichtung des iPhones entspricht. Wenn sich das iPhone allerdings in Bewegung befindet, dann ist nicht die Ausrichtung des iPhones entscheidend, sondern die aktuelle Bewegungsrichtung des iPhones. Durch erneutes Tippen auf den Kompass wechselt wieder in die genordete Darstellung.
  • Lokale Namen: Wenn diese Funktion aktiviert ist, dann werden in der Karte die landestypische Namen und Schriften verwendet. D.h. in Russland werden zum Beispiel die Namen in kyrillischer Schrift dargestellt.
  • Radwege: Wenn diese Funktion aktiviert ist, dann werden auf der Karte zusätzlich noch Radwege angezeigt.

Suche

myTracks bietet eine Suche, um Adressen und POIs (Point-Of-Interest = interessanter Ort) zu finden. Tippen Sie in der unteren Leiste auf den Knopf mit der Lupe. Nun erscheint der Such-Dialog. Im unteren Bereich können Sie auswählen, ob Sie nach Adressen oder POIs suchen wollen.

Adresssuche

Die Adresssuche steht für alle Offline-Karten zur Verfügung. Geben Sie in der Suchzeile eine Adresse und einen Suchbegriff ein. Anschließend wird myTracks die Ergebnisse anzeigen. Wenn Sie auf ein Ergebnis tippen, dann wird der entsprechende Postion auf der Karte angezeigt.

POI-Suche

Wenn Sie nach einem POI suchen, dann können Sie sich entscheiden, ob die Suche die aktuelle Position des iPhones als Zentrum der Suche verwenden soll (Aktuelle Position), oder die Position, die sich aus der Kartenmitte ergibt (Karte).

Anschließend können Sie eine Kategorie auswählen, nach der Sie suchen möchten. Alternativ können Sie die Suche auch nach allen Kategorien durchführen. Im folgenden Textfeld können Sie dann den Suchtext eingeben. Die Ergebnisliste wird entsprechend gefiltert. Wenn Sie auf einen Eintrag tippen, wird dieser auf der Karte dargestellt.

iCloud

myTracks bietet die Möglichkeit, die Spuren aus der Spurbibliothek in die iCloud zu synchronisieren. Die iCloud-Unterstützung können Sie in den Einstellungen von myTracks aktivieren. Dann werden alle lokalen GPS-Spuren automatisch in die iCloud kopiert und stehen anschließend auf Ihren anderen Geräten zur Verfügung, auf denen myTracks mit aktivierter iCloud-Synchronisierung installiert ist.

Alle Spuren, die Sie von nun an aufzeichnen, werden nach dem Ende der Aufzeichnung automatisch in der iCloud abgelegt und stehen damit direkt auf den anderen Geräten zur Verfügung.

Wenn Sie einen Mac haben und dort auch mit myTracks arbeiten, dann werden die Spuren auch dort über die iCloud synchronisiert, sofern iCloud-Synchronisierung aktiviert ist.

Wenn die iCloud-Synchronisierung aktiviert ist und Sie dann eine Spur löschen, dann wird die Spur auf allen Geräten gelöscht. Da es seitens Apple keine Backup-Funktion für iCloud-Drive-Daten gibt, ist eine Spur in diesem Fall endgültig gelöscht. Wenn Sie eine Spur umbenennen, bearbeiten oder in einen anderen Ordner verschieben, so wird diese Information ebenfalls zwischen den Geräten synchronisiert.

Technisch gesehen verwendet myTracks zur iCloud-Unterstützung die Funktion iCloud Drive. Das bedeutet auch, dass Sie in den Einstellungen von iOS diese Funktion aktiviert haben müssen. Ansonsten schlägt die Aktivierung von iCloud in myTracks fehl. Dennoch erscheinen die Spuren nicht als einzelne Dateien in der iCloud Drive App auf dem iPhone oder in den iCloud Drive Ordnern auf dem Mac. Das ist bewusst so realisiert worden, weil myTracks selbst diese Dateien verwaltet. Wenn Sie die Dateien in anderen Apps benötigen, dann können Sie die Export-Funktion von myTracks verwenden.

Spuren importieren

Auch wenn myTracks in erster Linie eine App zum Aufzeichnen von GPS-Spuren ist, gibt es die Möglichkeit GPS-Spuren in Form von GPX-Dateien zu importieren. Wenn Sie also eine App auf Ihrem iPhone verwenden, die eine GPX-Datei exportieren kann (das kann auch Mail oder Dropbox sein), dann nutzen Sie dort die Öffnen in-Funktion. Wählen Sie im folgenden Dialog myTracks aus. Anschließend wird myTracks geöffnet und die GPX-Datei wird importiert. Die enthaltene Spur bzw. Spuren werden nicht automatisch geöffnet, sondern der Spurbibliothek hinzugefügt. Öffnen Sie die Spurbibliothek, um eine der importierten Spuren zu öffnen.

Navigation

myTracks ist zwar keine Navigations-App, kann aber zum Abfahren von aufgezeichneten GPS-Spuren genutzt werden. Wie weiter oben beschrieben können Sie GPS-Spuren oder Routen in Form von GPX-Dateien in myTracks importieren. Es gibt eine Vielzahl an Online-Diensten, die Routen als GPX-Dateien anbieten. Wenn Sie eine solche Spur als GPX-Datei importiert haben, dann können Sie die Spur ganz einfach in myTracks auf der Karte anzeigen lassen.

Über diesen Weg können Sie myTracks z.B. als Navigations-App für Radtouren verwenden. Während einer Spuraufzeichnung bleibt das Display des iPhones immer aktiv. Um möglichst lange ohne externe Stromquelle auszukommen, sollten Sie die Helligkeit des iPhones entsprechend verringern, denn das Display des iPhones ist der größte Akku-Killer. Alternativ können Sie natürlich auch das Display ausschalten und erst bei Bedarf wieder einschalten.

Weitere Einstellungen

Neben den bereits erwähnten Einstellungen lassen sich noch die folgenden Funktionen konfigurieren:

  • Einheiten: Sie können festlegen, ob zur Darstellung von Längen und Geschwindigkeiten das metrische System oder Meilen verwendet werden sollen.
  • Darstellung der Spuraufzeichnung: Um eine geöffnete Spur und die aktuelle Spuraufzeichnung in der Karte besser unterscheiden zu können, lässt sich die Farbe der Aufzeichnungsspur hier konfigurieren.
  • Darstellung der Tagebuchaufzeichnung: Hier können Sie festlegen, wie die aktuelle Tagebuchspur auf der Karte dargestellt werden soll. Es stehen die Alternativen als Spur, mit Hilfe von Stecknadeln, oder nicht anzeigen zur Verfügung.
  • Tagebuchordner: Hier können Sie den Namen des Ordners angeben, in dem die Tagebuchspuren abgelegt werden sollen. Wenn der Ordner noch nicht existiert, wird er automatisch angelegt.

iOS Einstellungen

Wenn Sie die iOS-App Einstellungen öffnen, dann wird myTracks dort auch gelistet und auch dort können Sie einige Dinge einstellen:

  • Standort: Diese Einstellung sollte auf Immer stehen, damit myTracks Spuren aufzeichnen kann. Ist stattdessen Nie ausgewählt, dann können keine Aufzeichnungen mit myTracks durchgeführt werden. Einige andere Apps bieten noch die Einstellung Beim Verwenden. Solche Apps können aber nur dann auf die aktuelle Position zugreifen, wenn sie aktuell sichtbar sind. Da myTracks aber GPS-Spuren auch im Hintergrund aufzeichnen soll, macht diese Einstellung für myTracks wenig Sinn.
  • Fotos: Diese Funktion muss aktiviert sein, wenn myTracks Kopien der mit myTracks erstellten Fotos in der iOS-Fotobibliothek ablegen soll.
  • Bewegung & Fitness: myTracks verwendet die Bewegungsdaten des iPhone, um den Akku-Verbrauch zu optimieren. Der GPS-Chip wird nämlich dann ausgeschaltet, wenn sich das iPhone eine zeitlang nicht bewegt. myTracks funktioniert auch dann, wenn diese Einstellung deaktiviert ist. Allerdings kann der Akku-Verbrauch dann nicht ganz so gut optimiert werden.
  • Kamera: Diese Funktion muss aktiviert sein, wenn Sie mit myTracks Fotos erstellen wollen.
  • Mobile Daten: Wenn Sie auch über das Mobilfunknetz Daten laden möchten, dann muss diese Funktion aktiviert sein. myTracks nutzt das Mobilfunknetz dann insbesondere zum Laden von Kartendaten und für die POI-Suche, sofern keine entsprechende Offline-Karte zur Verfügung steht. Um GPS-Spuren aufzuzeichnen, muss diese Einstellung nicht aktiv sein.

Backup

Die Spuren und auch die Fotos werden im internen Dokumentenbereich von myTracks gespeichert. Das führt dazu, dass diese Daten auch im Zuge eines Backups gespeichert werden. D.h. wenn Sie z.B. mittels iTunes ein Backup durchführen, dann werden auch die Spuren und Fotos gesichert. Wenn Sie dann eine solche Sicherung wiederherstellen, werden auch die Spuren und Fotos wiederhergestellt.

Etwas anders sieht es aus, wenn Sie die iCloud-Synchronisierung aktiviert haben. Dann liegen die Daten nämlich nicht mehr im internen Dokumentenbereich, sondern im iCloud-Bereich. Die Spuren werden somit nicht mehr im Rahmen eines iPhone-Backups gesichert.

Es gibt daher noch einen andere Möglichkeit, die Spuren und Fotos gegen Datenverlust zu sichern. Sie können nämlich einen Export der Daten durchführen. Öffnen Sie dazu die Spurliste und tippen Sie anschließend auf den Export-Knopf. Aktivieren Sie nun die Option Inklusive Unterordner und ggfs. auch Inklusive Fotos. Tippen Sie nun erneut auf den Export-Knopf. myTracks bereitet nun die Export-Datei vor. Je nachdem, wie viele Spuren und Fotos exportiert werden müssen, kann dieser Schritt etwas länger dauern, also durchaus auch einige Minuten. Lassen Sie myTracks so lange geöffnet, bis der nachfolgende Dialog erschient. Die erstellte Datei können Sie dann z.B. in Dropbox ablegen und in der iTunes Dateifreigabe. myTracks exportiert die Daten in einer ZIP-Datei. Es gibt zwar keine Funktion in myTracks, um die Spuren direkt aus der ZIP-Datei wiederherzustellen, aber es bietet im Falle eines Datenverlusts dennoch die Möglichkeit, die ZIP-Datei auf anderen Wegen zu extrahieren und die enthaltenen Spuren wieder in myTracks zu importieren.

macOS

myTracks für macOS

myTracks für macOS ist das Schweizer Taschenmesser für Ihre GPS-Spuren. myTracks unterstützt eine Vielzahl an GPS-Loggern von diversen Herstellern. Die GPS-Spuren können komfortabel in der Spur-Bibliothek verwaltet werden.

Per Drag & Drop können Fotodateien (JPEG und RAW) auf myTracks gezogen werden, die dann automatisch basierend auf den Zeitstempeln den GPS-Spuren zugeordnet werden. Anschließend können die GPS-Informationen in die EXIF- und IPTC-Tags der Fotodateien geschrieben werden (Geotagging). Diese GPS-Informationen stehen dann auch in anderen Programmen zur Verfügung.

GPS-Spuren können als GPX-, KML- oder KMZ-Spuren exportiert werden. Diese Dateien können dann in anderen Programmen, wie z.B. Google Earth, weiterverarbeitet werden.

iOS

myTracks für iOS

myTracks macht aus Ihrem iPhone einen voll funktionsfähigen GPS-Logger. Während einer Aufnahme können Sie Wegepunkte hinzufügen, um wichtige Punkte zu markieren. Die GPS-Spuren werden auf dem iPhone gespeichert und optional auch in iCloud. Sie können myTracks also nutzen, ohne sich bei irgendeinem Online-Service anmelden zu müssen.

Sie können GPS-Aufzeichnungen zu beliebigen Zeiten starten oder stoppen, oder den batterieschonenden Tagebuchmodus verwenden. In diesem Modus erstellt myTracks für jeden Tag automatisch eine eigene GPS-Spur. Da myTracks in diesem Modus nur die wichtigsten Punkte aufzeichnet, wird der Akku nicht belastet, so dass der Tagebuchmodus ständig aktiv bleiben kann.

Die integrierte Apple Watch App zeigt ebenfalls Informationen zur aktuellen GPS-Aufzeichnung, wie z.B. Startzeit, Distanz und Höheninformationen. Natürlich können Sie über die Apple Watch auch Aufzeichnungen starten und stoppen.

Kontakt

Kontaktieren Sie mich bei Fragen: mail@mytracks.support